Soziales Internet

Das Vertrauen in Anbieter wie Google und deren Dienste ist bei Internet-Einsteigern und Personen die das Internet primär zur Recherche verwenden am größten. Auch Online-Gamer die sich in Spielen wie World of Warcraft betätigen, sind meist unkritisch oder haben kein Interesse am Thema. Dagegen sind Nutzer die sich auch über Netzpolitik informieren deutlich kritischer gegenüber Quasi-Monopolisten.

Diese Unterschieden können jedoch eventuell unter anderem auch auf das Altersgefälle zurückzuführen sein: Angebote mit hohem Unterhaltungsfaktor wie Social Communities und Spiele sprechen in der Regel eher jüngere Internetanwender an.

Besonders Foren und Blogs tragen dagegen zur “Politisierung” des Netzes bei und unterstützen die Entwicklung von Diskussionen und Austausch. Eine Folge dieser Zuwendung hin zu gesellschaftskritischen Themen ist sicher auch das gute Abschneiden der Piratenpartei bei den Wahlen.

Das Internet führt somit keineswegs zur sozialen Isolation, sondern kann zur Koordination von gemeinschaftlichen Aktionen, wie etwa Demonstrationen beitragen. In wie weit Mikroblogging-Dienste wie Twitter dabei von Nutzen sind, wird allerdings unterschiedlich bewertet.

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