Kampagne gegen proprietären Monopolismus

Die Free Software Foundation formiert sich wieder einmal gegen Microsoft und so folgt auf die Aktion “Bad Vista” nun die Kampagne “Windows7Sins“.

Die Protestaktion richtet sich jedoch nicht explizit gegen die neue Windows-Version, sondern nutzt die Aufmerksamkeit die durch die angekündigte Veröffentlichung entstanden ist, um auf die Risiken hinzuweisen, die durch proprietärer Software von Microsoft, aber auch anderer Unternehmen, entstehen.

Nach wie vor wird die FSF und ihre Ziele teilweise belächelt oder als zu fanatisch angesehen. Fakt ist jedoch, dass die zugrunde liegende Kritik durchweg berechtigt ist.

Ein Beispiel für den Einfluss über den Unternehmen mit Quasi-Monopolstellung bereits verfügen, ist Amazons Ebook-Reader Kindle. Vor einigen Wochen erst hatte das Unternehmen automatisch Ebooks nachträglich von seinen Geräten gelöscht, weil es Lizenzprobleme gegeben hatte. Der Benutzer hatte keine Chance die Löschung zu verhindern.

Wer also weder sich noch seine Daten in die Hände von marktbeherrschenden Großunternehmen geben und in immer stärkere Abhängigkeit von Microsoft, Adobe oder Apple geraten will, setzt auf freie Alternativen – seien es nun GNU/Linux, Open Office oder ähnliches.

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