Facebook verbessert den Datenschutz

Ganz offenbar hat das Unternehmen endlich ein Einsehen mit den Bedenken seiner Nutzer gehabt und nun reagiert. Wie die Betreiber von Facebook versicherten, werde jetzt der Datenschutz der Social Community verbessert.

Dies ist vermutlich zu einem nicht unwesentlichen Teil auch auf die Empfehlungen des kanadischen Datenschutzbeauftragten zurückzuführen, dessen Büro die neuen Richtlinien zusammen mit der Leitung von Facebook ausgearbeitet hatte.

So sollen unter anderem folgende Änderungen im Laufe eines Jahres umgesetzt werden:

  • der Unterschied zwischen einer Deaktivierung und der Löschung eines Accounts wird deutlicher gemacht werden. Eine wirkliche Löschung des Accounts soll nun künftig möglich sein, bisher blieb Facebook-Nutzern nur die Deaktivierung, die Daten verblieben auf den Servern von Facebook
  • bessere Nachvollziehbarkeit, wann Anwendungen von Drittanbietern auf die Benutzerdaten zugreifen und um welche Daten es sich handelt. Ohne Autorisierung durch den Benutzer sollen keine Daten mehr weitergegeben werden.
  • Das Werbemodell von Facebook soll verständlicher vermittelt werden, so dass der Benutzer entscheiden kann, worauf er sich einlässt.

Den einen Datenschützer mag es freuen, dass nun mehr Sicherheit für die Privatsphäre dort Einzug hält – die sicherste Möglichkeit sich dort vor Phishing und Co zu schützen bleibt immer noch, diese Dienste erst gar nicht zu nutzen.

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