Das Internet ist weniger nett

Im Internet gibt es keine Sicherheit, außer dass man sicher kein, keine zu haben. Aus diesem Grund muss der Anwender selbst für die Sicherheit seines Systems und seiner Daten sorgen – doch leider schafft es nicht jeder, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen.

Diese Tatsache wird durch eine Bitkom-Erhebung zu Negativ-Erfahrungen im Internet gestützt. Die Infektion mit Schadprogrammen wie Viren, Würmern und trojanischen Pferden wird als häufigstes Negativerlebnis genannt.

Insgesamt 22% der befragten Benutzer waren nach eigenen Angaben bereits von Schadsoftware betroffen, statistisch gesehen ergibt das eine Zahl von zehn Millionen Deutschen. Somit ist jeder fünfte deutsche Internetnutzer schon einmal Opfer von Viren-Befall gewesen.

Online-Betrug bei Geschäften über das Internet wurde dagegen lediglich von 6% genannt und selbst Internetmobbing das sogar in den Medien als ernstes Problem in sozialen Netzwerken geschildert wird, hat lediglich 4% der erfassten Benutzer erlebt. Am seltensten klagten die befragten Anwender über Erfahrungen von Datenmissbrauch, gerade einmal 2% gaben dies als Problem an.

Zwar hat nach eigener Aussage der Großteil der Internetnutzer (63%) noch nie negative Erfahrungen gemacht, dies bedeutet jedoch nicht, dass sie nicht infiziert oder anderweitig geschädigt wurden – denn die Teilnehmer der Befragung  konnten lediglich Auskunft über Zwischenfälle geben, die von ihnen bemerkt wurden – die Dunkelziffer unentdeckter Negativerfahrungen dürfte somit wesentlich größer sein.

Daran werden auch die verbliebenen Angaben über “andere negative Erfahrungen” (9%) nicht viel ändern. Hinweise wie der Internetnutzer künftig das Risiko solcher Negativerfahrungen verringern kann finden sich in obigem Artikel der Bitkom. Daneben gibt es auch einige andere Webseiten, die sich mit ihren Sicherheitshinweisen speziell an Einsteiger richten.

Kommentare sind geschlossen.