Geldstrafe für eBay-Pushing

Die scheinbare Anonymität des Internets legt es nahe: Warum sollte man sich bei einem Auktionshaus wie eBay nicht selbst pushen, indem man mit weiteren Accounts steigert und so den Preis für das Produkt künstlich in die Höhe treibt?

Die Idee scheint verführerisch – doch das Ganze kann unangenehme Konsequenzen haben. Das musste auch ein 37-jähriger Brite erfahren, der mit einem Zweitaccount Lockvogelangebote erstellte.

Durch eine Beschwerde wurde die britische Verbraucherschutzbehörde aktiv und deckte den Betrug auf. Möglich war dies, da er identische Kontaktdaten für beide Konten genutzt und sich jeweils mit der gleichen IP eingeloggt hatte.

Konsequenz für den geständigen Betrüger, dessen Machenschaften nicht nur die AGB von eBay verletzen, sondern auch juristisch illegal sind: Eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Britischen Pfund (rund 6000 Euro) sowie  250 Stunden gemeinnützige Arbeit.

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