Schaar kritisiert Mobiltelefon-Ortung

Während der SMS-Versand der Deutschen ein neues Rekordhoch erreicht hat, warnt der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar vor den Missbrauchsmöglichkeiten, die sich durch Mobiltelefone ergeben. Damit bezieht er sich vor allem auf die Handy-Ortung die man bei entsprechenden Anbietern durchführen lassen kann.

Zwar unterliegt die Ortung von Mobiltelefonen gesetzlichen Vorgaben – so bedarf es etwa einer schriftlichen Einverständniserklärung und der Inhaber des Handys muss nach der fünften Ortung über die Maßnahme informiert werden – Schaar sieht darin jedoch keine ausreichende Sicherung.

So können eine schriftliche Einverstädnis theoretisch von jedem erfolgen und “schwarze Schafe” unter den Ortungsdienst-Anbietern würden der Benachrichtigungspflicht nicht nachkommen.

In Anbetracht der Tatsache, dass auch immer mehr Internetaktivitäten über Mobilgeräte stattfinden, wie etwa Mikroblogging, sei eine neue rechtliche Regelung notwendig.

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