Unternehmen zur Rechtslage im Netz

Während Google damit zu kämpfen hat, einerseits als Vorreiter der Anti-China-Zensur zu gelten, andererseits aber natürlich den potentiellen Markt China nicht verlieren will, äußern sich andere Unternehmen sehr unterschiedlich zum Themenkomplex Internetfreiheit und rechtliche Regelungen.

Während Microsoft-Chef Bill Gates erklärte, die Zensur in China sei “sehr begrenzt” und man habe sich eben örtlich geltendem Recht zu beugen, wenn man dort Geschäfte machen wolle, äußerte sich die Mozilla Foundation deutlich gegenteilig. Mitchell Baker von Mozillas Führungsspitze erklärte, das Internet müsse frei bleiben, geltende Gesetze würden jedoch offene Netzwerke behindern und einschränken, unsinnige Regulierungen würden auch der Wirtschaft schaden.

Baker führte als Vergleich an, dass den allgemeinen Vorgaben folgend, eine Stadt sicher stellen müsste (und haftbar wäre), dass auf den Straßen keine kriminellen Handlungen geschehen würden, was sowohl unmöglich als auch unsinnig wäre.

Der englischsprachige Artikel der SeattlePI ist durchaus lesenswert.

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