Kaspersky mit Twitter-Schutz

Weshalb Kurzlinks in Tweets gefährlich sein können, muss sicher nicht ausführlich erklärt werden. Vermutlich ist trotzdem eine große Zahl von Twitter-Usern nach wie vor nachlässig oder unvorsichtig, wenn es um entsprechende Tweets und Nachrichten geht.

Längst nicht jeder Nutzer überprüft daher die Links auf ihre Unbedenklichkeit, bevor er sie anklickt.

All diesen nachlässigen Twitterer will Kaspersky als Hersteller von Sicherheits-Software nun helfen und hat dementsprechend ein neues Sicherheitstool vorgestellt.

Das Tool dessen Name “Krab Krawler” an eine Anwendung für den KDE-Desktop denken lässt, überprüft nach Angaben des Herstellers jede auf Twitter veröffentlichte Nachricht auf enthaltene URLs, um die verlinkten Seiten anschließend auf möglicherweise schädliche Inhalte hin zu analysieren.

Als leitender Malware-Analyst bei Kaspersky schätzt Costin Raiu die Zahl der URLs die täglich auf Twitter überprüft werden auf 500.000, damit liegt die Quote der Tweets die Links enthalten bei etwa 26%. Insgesamt würden zwischen 100 und 1000 davon auf gefährliche Webseiten verweisen.

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