Internet-Portale nicht tot

Nicht selten gewinnt man den Eindruck, dass diverse Kongresse und Messen mit Bezug zu bestimmten Medien nur dazu dienen, dass deren Vertreter sich pressewirksam gegenseitig die Krisensicherheit ihrer Sparte versichern – ob diese nun tatsächlich besteht oder nicht.

Und so mögen vielleicht auch die in München bis zum 30. Oktober stattfindenden Medientage ein wenig diesem Zweck gedient haben – war doch eines der Themen immerhin die Situation und Zukunft von Portalen im Internet, angesichts der Konkurrenz aus Blogs und Mikroblogging-Diensten.

Vertreter der wichtigsten Portalbetreiber – in alphabetischer Reihenfolge;  Tomorrow Focus, T-Online, United Internet Media (als Eigentümer von GMX und Web.de) sowie Yahoo! waren sich über die wesentlichen Punkte einig.

Dienste wie die E-Mail seien durch neue Modelle wie das Mikroblogging nicht bedroht, auch bestehe weiterhin Bedarf an Portalen als Informationsplattform, sofern man aktuelle Entwicklungen dabei berücksichtige. Es sei aber durchaus von Vorteil, sich stets auf die eigenen Kernelemente zu besinnen und nicht jeden Trend aufzunehmen, da nicht immer absehbar ist, ob sich ein neues Angebot am Markt halten kann.

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