Studie zum Medienvertrauen

Die Jugend ist technikhörig und die Alten konservativ – bei dieser Aussage handelt es sich sicher um eine häufig gemachte Behauptung. Doch auch wenn ein solcher Satz natürlich grob verallgemeinert, ein wenig Wahrheit wohnt ihm inne.

Zumindest wenn man den Ergebnissen einer Studie der TNS Emnid Glauben schenkt, in deren Verlauf knapp 1000 Personen im Alter über 14 Jahren die im Internet aktiv sind, befragt wurden.

So vertrauen knapp zwei Drittel der Personen über 50 Jahre den klassischen Medien weiterhin grundsätzlich mehr, als Angaben im Netz. Personen zwischen 30-49 Jahren sind wesentlich offener (oder leichtgläubiger) gegenüber Online-Inhalten und lediglich die Hälfte schenkt etablierten Medien mehr Vertrauen als Internetmeldungen. Weitgehend unskeptisch gegenüber Meldungen im Netz ist schließlich die Gruppe der 14-29 Jahre alten Internetnutzer.

Allerdings gehen praktisch alle Internetnutzer (70% der Befragten) davon aus, das Medieninhalte von etablierten Nachrichtenquellen wie Zeitungen auch im Internet vertrauenswürdiger sind als andere.

Tatsächlich bleiben jedoch überraschenderweise selbst für 91% aller Personen mit Internetzugang die Fernsehnachrichten und Tageszeitungen weiterhin nachrichtenquelle Nummer eins.

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