Archiv für Juni 2010

Plugin-Sicherheitspläne für Chrome

Mittwoch, 30. Juni 2010

Google arbeitet seit einiger Zeit besonders an der Sicherheit seines Browsers Google Chrome und versucht dabei speziell die möglichen Sicherheitsrisiken von Plugins zu minimieren.

Neben automatischen Updates zur Erhöhung der Sicherheit, soll es künftig auch eine Funktion geben, welche die Ausführung von veralteten und damit riskanten Plugins verhindert.

Die gezielte Deaktivierung von Plugins durch den Benutzer ist bereits jetzt durch entsprechende Änderungen in der about:config möglich.

YouTube favorisiert Flash

Mittwoch, 30. Juni 2010

Google will Flash als Videostandard durch die Förderung von HTML5 als Alternative langfristig ersetzen, gleichzeitig betont die Tochterfirma YouTube jedoch, man werde aufgrund technischer Vorteile zwar eine HTML5-Alternative anbieten, allerdings weiterhin auf Flash als Standard setzen.

Funktionen wie die Überblendung von Inhalten (etwa für Untertitel) die Einbindung in andere Webseiten, sowie die Unterstützung von Videochats und DRM seien bei HTML5 (noch) nicht gegeben.

Aus diesem Grund werde es weiterhin ein nebeneinander zwischen HTML5 und Flash auf der Videoplattform geben, Flash werde aufgrund seiner Möglichkeiten jedoch weiterhin favorisiert.

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MSNBot wird BingBot

Mittwoch, 30. Juni 2010

Microsoft macht einen weiteren Schritt weg von der alten MSN Suche, hin zu seiner modernen Suchmaschine Bing, indem das Unternehmen den bisherigen MSNBot in Rente schickt.

An seiner Stelle wird künftig der User Agent des BingBots in den Serverlogs erscheinen und auch die angaben des HTTP-Headers werden sich ändern.

Diese Änderungen sollen am 1. Oktober 2010 in Kraft treten, wie dass Unternehmen im Bing-Blog Artikel zur Bot-Änderung bekannt gab.

Der neue User Agent sieht wie folgt aus:

  • Mozilla/5.0 (compatible; bingbot/2.0 +http://www.bing.com/bingbot.htm)

Der HTTP-Header wird seine bisherige Bezeichnung

  • From: msnbot(at)microsoft.com

verlieren, stattdessen wird er künftig

  • From: bingbot(at)microsoft.com

lauten.

Im übrigen sind Anpassungen der robots.txt nicht erforderlich, da der BingBot auch den bisherigen MSNBot-Regeln Folge leistet.

Innopran Xl

PDF mit Google Chrome

Dienstag, 29. Juni 2010

Google investiert weiter in die Entwicklung seines Browsers Chrome. Nicht allein, dass der US-Marktbeobachter StatCounter melden konnte, der Browsers aus dem Hause Google habe Apples Safari erstmals in der Zahl der Anwender in den USA überholt, der Suchmaschinenanbieter setzt auch auf neue Funktionen.

So soll Chrome mit einem eigenen PDF-Reader ausgestattet werden, so dass keine externe Anwendung wie etwa der Acrobat Reader verwendet werden muss-

Doch das standardmäßig deaktivierte Plugin macht nicht nur ein Programm überflüssig, sondern sorgt durch eine besondere Funktion auch für mehr Sicherheit:

Zwar wird das PDF-Dokument in einem eigenen Tab geöffnet und kann dort gelesen werden, bei dem Prozess handelt es sich jedoch um eine Sandbox, so dass selbst manipulierte Dateien nicht unbedingt sofort das gesamte System kompromittieren.

Keftab

Chinas Googledomainprobleme

Dienstag, 29. Juni 2010

Bejubelt als trickreicher Vorreiter der unzensierten Information hat Google nun einen Rückzieher gemacht und sich chinesischen Drohungen gebeugt – aber dabei erneut getrickst.

Zuvor hatte Google gegen die Zensur in der Volksrepublik China protestiert und gedroht, sich notfalls vom chinesischen Markt zurückzuziehen. Als Alternative hatte sich dann die Umleitung auf die Hongkong Domain der Suchmaschine ergeben.

Jetzt macht China Druck und droht, die Geschäftslizenz welche für Unternehmen in China benötigt wird und am morgigen Tag ausläuft, nicht weiter zu verlängern, wenn der Suchmaschinenanbieter weiter auf der Umleitung nach Hongkong besteht.

Als Reaktion wird die automatische Umleitung auf Google.hk zwar beendet werden, dem Besucher von Google.cn werde jedoch eine Landing Page geboten auf der sich dann ein Link auf die Hongkong-Domain findet.

Deutsche Passwortmüdigkeit

Montag, 28. Juni 2010

Die BITKOM hat in einer neuen Forsa-Umfrage rund 1000 Internetnutzer ab 14 Jahre zum Umgang mit Passwörtern befragen lassen und die Ergebnisse zusammengefasst.

An dieser Stelle werden der Übersichtlichkeit wegen nur die reinen Zahlen genannt, mehr Informationen gibt es in der Pressemeldung auf der Bitkom-Webseite zur Passwort-Umfrage in Deutschland. Dort steht auch eine PDF-Datei mit dem Inhalt der Pressemeldung zur Verfügung.

Neben der Erstellung sicherer Passwörter ist der Wechsel derselben die wichtigste Maßnahme um den Schutz durch diese zu erhalten. Doch leider sind die deutschen Internetnutzer dabei alles andere als konsequent:

  • 41% ändern es nie
  • 11% ändern es jährlich
  • 9% ändern es quartalsweise,
  • 8% ändern es alle paar Jahre
  • 7% ändern es monatlich
  • 6% ändern es halbjährlich

Jeder Hundertste gab an, er würde sein Passwort wöchentlich wechseln.

Dabei lassen sich zum einen geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Frauen sind unvorsichtiger als Männer

  • 45% der Frauen wechseln ihr Passwort nie (Männer 38%)
  • 12% der Frauen wechseln ihr Passwort quartalsweise (Männer 24%)

Zum anderen gibt es auch altersabhängige Unterschiede bei der sicheren Verwendung von Passwörtern.

  • 27% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 29 Jahre ändern ihre Passwörter zumindest quartalsweise
  • 4% der Senioren über 60 Jahre ändern pro Quartal die Passwörter

Detailliere Informationen bietet wie eingangs gesagt die Webseite der Bitkom.

Update gegen übereifrigen Firefox

Montag, 28. Juni 2010

Viel beachtet und lang erwartet, war mit der Version 3.6.4. des Browsers Mozilla Firefox die Funktion der “Out of Process Plugins” eingeführt worden, deren Funktion zur Verhinderung von Browserabstürzen (”Crash Protection“) allerdings offenbar zu restriktiv eingestellt worden war, wie sich nun herausstellte.

Um das “Einfrieren” des Plugins zu verhindern, sei der bisherige Wert von 10 Sekunden ungeeignet, da manche Plugins evtl durchaus einmal länger laden, ohne deswegen jedoch abgestürzt zu sein.

Grund genug um eine neue Firefox-Version mit einem Update auf 3.6.6 herauszubringen, bei dem die Toleranzspanne nun 45 Sekunden beträgt, dieser Wert soll künftig weiter optimiert werden, um der Realität des Arbeitsalltags bestmöglich zu entsprechen.

EU-Proteste gegen die Vorratsdatenspeicherung

Montag, 28. Juni 2010

Wer es bislang noch nicht glaubte wurde nun vom Gegenteil überzeugt: Bei den Gegnern der verdachtsunabhängigen Vorratsspeicherung der EU,  handelt es sich keineswegs um eine kleine Gruppe von Computer-Freaks.

Tatsächlich richtet sich nun ein offener Brief an die EU-Kommissarinnen Cecilia Malmström, Viviane Reding und an Neelie Kroes, in dem die Aufhebung der EU-Direktive gefordert wird.

Unterschrieben ist das Dokument von über 100 Organisationen aus insgesamt 23 europäischen Ländern. Zu den Unterstützern zählen nicht nur Bürgerrechts-Organisationen, sondern unter anderem auch auch die Freie Ärzteschaft, Verbände für die Rechte Homosexueller, die kirchliche Telefonseelsorge, Journalistenverbände, die Aids-Hilfe und Psychologenverbände.

Damit sind zwei Punkte deutlich geworden:

  • Deutsche Bürgerrechts-Aktivisten – Ihr seid nicht allein in Europa!
  • EU-Kommission – Eure Bürger wollen keine Vorratsdatenspeicherung!

YouTube begeistert mit Vuvuzela-Filter

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die Erlösung für alle ernsthaften Fußball-Fans scheint er zu sein – der Vuvuzela-Filter, der auf YouTube künftig das beständige Summen der Instrumente herausfiltern soll und erfreulicherweise bereits voreingestellt ist.

Bedauerlicherweise gibt es die Funktion nicht für alle Fußballvideos, allerdings scheint er, entsprechenden Berichten zufolge, seine Arbeit gut zu machen.

Also dann…viel Fußballvergnügen ohne penetranten Summton. ;)

Neues von Google

Donnerstag, 24. Juni 2010

Google ist wieder einmal sehr rührig und so gibt es gleich mehrere Dinge zu berichten – so etwa die Neuerungen bei Google Maps.

Es gibt es nun deutliche Detailverbesserung des Kartenmaterials von Googler Maps. Die vom Unternehmen vorgelegten Beispiele zeigen diesen Unterschied sehr deutlich.

Doch Google weist nicht nur deutlicher den Weg, sondern rührt zusätzlich noch die Werbetrommel für den Webstandard HTML5. Zu diesem Zweck wurde nun die englischsprachige Promotions-Webseite “HTML5 Rocks” vorgestellt.

Zwar ist die Webseite für Googles Browser Chrome optimiert, so dass etwa mit dem Firefox nicht alle gezeigten Elemente fehlerfrei funktionieren – die Demonstrationen wissen dennoch zu überzeugen.