Archiv für März 2010

Weave wird Sync

Freitag, 26. März 2010

“Sag mir deinen Namen und ich sag dir, chaussure timberland femme wer du bist”- dieser Devise scheint man bei Mozilla folgen zu wollen und änderte den Namen des bislang als “Weave” bekannten Browser-Synchronisierungsprogramms in “Firefox Sync“. adidas zx Das macht durchaus Sinn, ist doch die Funktion der Firefox-Erweiterung durch den neuen Namen offensichtlicher. Soldes 2017 Asics Gleichzeitig soll noch vor Ablauf des Monats, also in wenigen Tagen, asics france die offizielle Version mit der Versionsnummer 1.3 veröffentlicht werden, welche dann auch Änderungen in der Bedienung mit sich führen soll. adidas nmd Man darf also gespannt sein, timberland femme was sich Mozilla da zusammengesponnen bzw gewoben hat.

Chinas Direktiven zur Googleberichterstattung

Freitag, 26. März 2010

Wie bei anderen politisch sensiblen Themen hat die chinesische Regierung auch im aktuellen Fall des Google-Konflikts den lokalen Medien ein Regelwerk zukommen lassen, in dem Art und Umfang der Berichterstattung geregelt sind.

So wird als ausschließliche Nachrichtenquelle zur Berichterstattung entsprechendes Material auf staatlich geprüften Medien-Websites zur Verfügung gestellt, andere Recherchen, besonders in Form von investigativem Journalismus sind verboten. Jede Form von Sonderberichterstattung ist untersagt, die Einholung von Expertenmeinungen bedarf einer entsprechenden Genehmigung.

Das es sich dabei nach demokratischem Verständnis nicht um “unabhängige” Experten handelt, dürfte jedem klar sein. ;)

Möglicherweise Internetverkehr nach China umgeleitet

Freitag, 26. März 2010

Es mag ein Wiederaufleben des Stereotyps der “gelben Gefahr” sein, oder tatsächlich ein Anlass zur Sorge sein. Tatsache ist jedoch, dass vor allem Anbieter von Online-Angeboten in Chile und Amerika  verschiedene Beschwerden von Benutzern bekamen, die sich über Probleme beim Zugriff auf Webseiten beschwerten.

Bei den besonders betroffenen Seiten handelt es sich vor allem um Dienste die dem Web 2.0 zuzurechnen sind und der Kommunikation der Nutzer dienen, also auch soziale Netzwerke wie etwa facebook oder der Mikroblogging-Dienst Twitter.

Als Ursache für den Zwischenfall kam dann die Überlegung verschiedener Sicherheitsexperten auf, China könnte möglicherweise durch Änderungen in der Konfiguration der so genannten “Great Firewall” Teile des Internetverkehrs über chinesische Server umgeleitet haben. Das scheint für Laien eventuell schwer vorstellbar, ist aber gegenwärtig technisch machbar.

Allerdings kann diese Meldung eventuell auch gleich wieder entschärft werden. Während nämlich Dienste wie Twitter nur unter Schwierigkeiten zu erreichen waren, deuten andere Meldungen darauf hin, dass Angebote die eigentlich der chinesischen Zensur unterliegen und deren Zugriff daher geblockt sein sollten, kurzzeitig auch aus China heraus erreichbar gewesen sein sollen.

Ob es sich bei diesem Zwischenfall um eine Art Ruck bei der Anpassung der Internet-Firewall gehandelt hat, oder ob es eventuell zu einem Fehler kam ist bislang unbekannt.

Eventuell hat ja auch entgegen allen Erwartungen die chinesische Führung gar nichts mit den Geschehnissen zu tun und man hat sich lediglich auf ein neues Feindbild festgelegt. ;)

Neues Design von YouTube als möglicher Werbeträger

Freitag, 26. März 2010

Über verschiedene Neuerungen, Funktionen und grafische Anpassungen bei Googles Videoplattform YouTube kann man sicher geteilter Meinung sein. Meist hatte es sich bislang jedoch nur um vergleichsweise kleine Details gehandelt, die verändert wurden.

Regelmäßige YouTube-Nutzer werden es jedoch bereits seit einigen Tagen bemerkt haben: YouTube wirkt nun fast ein wenig, als wäre ein Werbeblocker am Werk – sind doch die Rahmen um viele Elemente praktisch verschwunden und somit an den Seiten viel freie Fläche vorhanden. Auch der Beschreibungstext zum Video ist direkt unter dem Player platziert worden.

Zumindest die Umgestaltung der Kommentarfunktion macht durchaus Sinn: Nachdem festgestellt worden war, dass Benutzer bei der Bewertung eines Videos wenig differenziert vorgehen und beliebten Videos meist sowieso volle Punktzahl vergeben, ist die Vergabe von Sternchen als Bewertungselement abgeschafft und durch ein einfacheres “Daumen hoch/runter” ersetzt worden.

Man mag vom neuen Design halten was man will – es könnte jedoch der Verdacht aufkommen, dass dem Wunsch der Benutzer, die Videoseite solle wieder voller und weniger leer wirken schließlich entsprochen wird – indem man die ungeliebten Leerflächen mit Anzeigen füllt.

Domainhoster GoDaddy mit Registrierungsstopp in China

Donnerstag, 25. März 2010

Ob die Entscheidung Chinas Zensurpolitik zu trotzen plötzlich als nützliches politisches Druckmittel zur Erzwingung günstigerer Geschäftsbedingen beim chinesischen Partnerunternehmen entdeckt wurde, oder die lang gesuchte Möglichkeit zum dezenten Rückzug nun mit kostenloser Imagepflege verbunden wird – die Tatsache, dass offenbar weitere US-Unternehmen zumindest teilweise China die Unterstützung versagen, ist auf jeden Fall bemerkenswert.

Die Washington Post weiß beispielsweise zu melden, dass mit GoDaddy auch einer der großen US-Domainprovider auf politische Bestimmungen reagieren will und die Einstellung von Registrierung der .cn-Domains angekündigt hat.

Eine seit Dezember des Vorjahres geltende Regelung verlangt nun auch rückwirkend die Bereitstellung von Geschäftslizenz-Seriennummern sowie Fotografien der Domaininhaber durch die Provider.

GoDaddy ließ erklären, man werde zwar bislang bestehende Domains weiterhin verwalten, Neuregistrierungen von chinesischen Domains (.cn) jedoch nicht mehr durchführen.

Für die Entscheidung könnte auch die steigende Zahl von DDoS-Angriffen verantwortlich sein, denen sich GoDaddy eigenen Angaben zufolge seit Anfang des Jahres ausgesetzt sieht und die zumindest teilweise nach China zurück verfolgbar gewesen wären.

Google Mail mit Sicherheitsfunktion

Donnerstag, 25. März 2010

Offenbar als Konsequenz des Angriffs auf die Google Mail Konten chinesischer Aktivisten, der zur Ursache des Google-China-Konflikts wurde, hat das Unternehmen nun Google Mail um eine Funktion erweitert die zusätzliche Sicherheit bieten soll, indem sie den Inhaber des Accounts per Warnhinweis auf mögliche Manipulationen aufmerksam macht.

Konzept hinter dem Warnhinweis ist die Lokalisierung der IP des Rechners, von dem aus das Online-Mailkonto aufgerufen wird. Handelt es sich um einen Standort der im Ausland liegt, wird der Benutzer beim nächsten einloggen darauf aufmerksam gemacht, wann ein Zugriff von einem ungewöhnlichen Standort aus erfolgte.

Da das Konzept der Geolokation an die Domain von Google Mail gebunden ist, funktioniert dieser Warnmechanismus nicht, falls die Mails per POP3 oder IMAP abgerufen werden. Nachteilig ist die Funktion auch für Personen die oft Reisen unternehmen und nach der Rückkehr von Google Mail mit Warnhinweisen eingedeckt werden.

Insgesamt jedoch gerade für unerfahrene Internetnutzer eine durchaus sinnvolle Funktion, die dem Benutzer ab sofort zur Verfügung steht und nur über Umwege zu deaktivieren ist, was durchaus Sinn macht, da andernfalls der Eindringling seine Spuren zu leicht verwischen könnte.

Freie Informationen Ende März

Donnerstag, 25. März 2010

Am gestrigen Mittwoch zeichnete die Free Software Foundation Europe (FSFE) zwei Radiosender für die Nutzung des freien Musikformates Ogg Vorbis in ihren Livestreams mit dem diesjährigen Document Freedom Day Preis aus.

Den beiden Gewinnern – das Deutschlandradio und das österreichische Radio Orange 94.0 – wird am 31. März eine Torte mit der humorvoll-optimistischen Aufforderung “rOGG on!” überreicht.

Den 31. März sollte man sich jedoch auch aus einem anderen Grund vormerken, denn in diesem Jahr findet der “Document Freedom Day” an diesem Datum statt, so dass allen, die noch in irgendeiner Weise aktiv werden oder an bereits vorbereiteten Aktionen teilnehmen wollen, dringend ein Blick auf die englischsprachige Webseite des Document Freedom Day empfohlen wird.

Twitter mit Spamstatistik

Mittwoch, 24. März 2010

Eigenen Angaben zufolge ist der Mikroblogging-Dienst Twitter in seinem Kampf gegen Spam und schädliche Inhalte überdurchschnittlich erfolgreich.

Durch Kurz-URLs auf Malware-Webseiten und unerwünscht zugesandte Werbe-Tweets hatte das Angebot einen zweifelhaften Ruf bekommen, der jedoch durch die Ankündigung, man werde ab sofort gezielter gegen Spam vorgehen, erst einmal gerettet werden konnte.

Nun hat Twitter Statistiken vorgelegt, deren Ergebnisse die Effizienz der Anti-Spam-Maßnahmen zu belegen scheinen. Allerdings hat das Winston Churchill zugeschriebene zugeschriebene Zitat: “Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast” eventuell auch in diesem Fall bedingt seine Richtigkeit, weiß man doch oft nicht genau zu sagen, welche Maßstäbe das Unternehmen hierzu herangezogen hat.

Bing Deutschland bald mit Echtzeitsuche

Mittwoch, 24. März 2010

Nachdem Google die bislang lediglich in der US-Version seiner Suchmaschine nutzbare Funktion der Echtzeitsuche unlängst auch deutschen Nutzern zugänglich gemacht hatte, zieht nun wenig später auch Konkurrent Microsoft mit seiner Suchmaschine Bing nach.

Microsoft lässt es jedoch nicht dabei bewenden, neben den regulären Domain-Ergebnissen lediglich aktuelle Tweets mit Relevanz zum Thema anzuzeigen, auch in puncto Sicherheit will man auftrumpfen. So werde anhand der “Social Reputation Technology” nicht nur die Seriosität und Qualität bestimmter Twitternutzer ermittelt und Spam sowie jugendgefährdende Inhalte herausgefiltert – vielmehr werden zusätzlich Kurz-URLs die bereits als Medium zur Verbreitung von schädlichen Inhalten unrühmliche Bekanntheit erlangten zunächst automatisch auf ihre Unbedenklichkeit geprüft.

Auch eine direkte Twitter-Suche bietet Bing seinen Benutzern – damit ist für den modernen Informationsjunkie alles dabei und so aufbereitet, dass es nicht überladen wirkt.

Schließlich wirbt Microsoft explizit mit dem Vorteil, durch seine Suchmaschine könne man dem “Search Overload” entgehen und relavante Informationen erhalten.

Starten soll das neue Feature in Deutschland am 29. März 2010

Google-Gründer will Politisierung

Mittwoch, 24. März 2010

Während China versucht durch die “Great Firewall” den unzensierten Internetzugang zu entsprechenden Domains weiterhin zu behindern, rät Google seinen chinesischen Nutzern Proxies und andere Technologien zu nutzen um diese Sperren zu umgehen.

Gleichzeitig rief Google-Mitgründer Sergei Brin die US-Regierung dazu auf,  stärker politischen Druck auszuüben. Neben Unternehmen solle sich auch die Politik deutlicher für Zensurfreiheit engagieren. Dies sei bereits aus rein wirtschaftlichem Interesse heraus wichtig, da Zensur Wirtschaftsfreiheit und Wettbewerb einschränken würden.

Zusätzlich ließ er es sich auch nicht nehmen, einen Seitenhieb zum Konkurrenten Microsoft auszuteilen. Das Unternehmen hatte bereits erklärt, wenn erfolgreiche Geschäfte gemacht werden sollen, so müsse man sich an örtlich geltendes Recht halten. Daher würde Microsoft bewusst Menschenrechte den eigenen Interessen unterordnen.

Allerdings gab er auch medienwirksam zu, die ursprüngliche Bereitschaft von Google zur Zensur in China sei ein Fehler gewesen.

Ob Google von seiner “Moralapostel-Politik” stärker profitieren wird, als Microsoft von seinem Kuschelkurs bleibt abzuwarten, man kann jedoch festhalten, dass eine zunehmende Politisierung des Google-China-Konflikts stattfindet.