Archiv für Februar 2010

Kritik am Papypalzwang von eBay

Freitag, 26. Februar 2010

Über die geplante Änderung der eBay-Richtlinien wurde bereits an mehreren Stellen berichtet – nun droht sie ein Streitpunkt zu werden. Seit dem gestrigen Donnerstag sind alle Verkäufer die eine geringe Zahl an Bewertungspunkten – festgelegt sind hier weniger als 50 Bewertungspunkte – aufweisen dazu verpflichtet, den Online-Bezahldienst Paypal als Zahlungsmöglichkeit anzubieten.

Diese Neuregelung sorgte auch unter deutschen eBay-Nutzern für einigen Unmut und führte zu zahlreichen Beschwerden über diesen Teil der Neuregelungen. Aus diesem Grund hat sich nun das Bundeskartellamt eingeschaltet, jedoch noch keine Ermittlungen oder gar ein formelles Verfahren eingeleitet

Wie Kay Weidner, Sprecher des Bundeskartellamts gegenüber der “Wirtschaftswoche” erklärte, sei eBay lediglich dazu aufgefordert worden, darzulegen, aus welchen Gründen der Zwang zur Paypal-Nutzung eingeführt wurde.

Als offiziellen Grund gibt eBay den Käuferschutz an. Die Käufer könnten bei Nichtlieferungen oder vergleichbaren Problemen mit dem Anbieter des Produkts in bestimmten Fällen ihre geleistete Bezahlung zurückerhalten. In Anbetracht der zahlreichen Negativberichte über den Bezahldienst, ist dies jedoch offensichtlich ein schwaches Argument.

Skype-Fernseher von Samsung

Freitag, 26. Februar 2010

Zunächst für den koreanischen Markt bringt die Firma Samsung nun LCD-TV-Geräte mit integriertem Skype-Client heraus, bereits im Verlauf des ersten Halbjahres sollen Geräte dieser Art auch für Nordamerika und Europa verfügbar sein. Mit diesem Angebot folgt Samsung nun Panasonic und LG Electronics die bereits zuvor “Skype-Fernseher” auf den Markt brachten.

Die Integration von Online-Multimedia beschränkt sich jedoch nicht auf den VoIP-Dienst, auch der Zugriff auf andere Online-Angebote wie das Videoportal YouTube ist möglich.

Um dann künftig dem Online-Kontakt im Vollbild auf dem heimischen Sofa lümmelnd erscheinen zu können wird lediglich eine spezielle Webcam benötigt, die unter dem Namen “Freetalk TV Kamera” im Online-Shop von Skype verfügbar sein wird.

Die YouTube Disco

Freitag, 26. Februar 2010

Eine interessante Kurzmeldung für alle YouTube-Fans: Aktuell testet das Videoportal eine neue Funktion Namens Disco, die dem Benutzer das langwierige erstellen von Playlists ersparen kann

Der Benutzer gibt den Interpreten oder Titel in das Suchfeld, woraufhin anhand des Suchbegriffs automatisch eine Playlist erstellt wird. Diese Wiedergabeliste bietet dann auch entsprechende Bearbeitungsmöglichkeiten, etwa indem Titel nach oben oder unten verschoben, hinzugefügt oder entfernt werden können.

Für den interessierten Musikfreund werden darüber hinaus auch englischsprachige Biografien der Interpreten bereitgestellt. Insgesamt also eine durchaus nützliche Funktion.

Google Nahbeisuche

Freitag, 26. Februar 2010

Eine neue Suchoption bei Marktführer Google könnte besonders die Suche nach lokalen Dienstleistungen vereinfachen. Die neue Funktion nennt sich “Nearby” und ist wie üblich zunächst nur auf der englischsprachigen Domain von Google – also Google.com – verfügbar.

Der Wahlweise auf Land, Region oder Stadt konfigurierbare Filter bietet dann nicht nur bei der Suche nach Restaurants oder Händlern Hilfe, sondern erleichtert auch das finden von Events.

Eine Suche nach “Software Freedom Day” mit aktivierter “Nearby” Funktion für “Nürnberg“, listet also nur Ergebnisse auf, die im Umkreis von Nürnberg lokalisiert sind. Ob es sich dabei aber um Webseiten zu einem aktuellen Event oder eine ältere Webseite handelt, muss der Benutzer allerdings selber überprüfen.

Erneuter Phishing-Agriff auf Twitter

Donnerstag, 25. Februar 2010

Erst Anfang der Woche hatte der Sicherheitsdiensleister Sophos auf eine Phishing-Attacke über Twitter aufmerksam gemacht, nun meldet Sophos erneut einen weiteren Angriff – der Trick dabei ist der selbe wie er in ähnlicher Form seit Jahren bei E-Mail-Spam benutzt wird.

Die Nachricht enthält nicht weiter als die Frage “This you???” und einen Link, der beim Anklicken den benutzer auf eine gefälschte Log-In-Seite führt.

Gelingt die List, denkt der unbedarfte Nutzer, er sei versehentlich ausgeloggt worden und gibt dort seine Daten ein, gelangen diese in die Hände der Angreifer und versenden automatisch die Nachricht über das infiltrierte Nutzerkonto weiter.

Problematisch ist dabei, dass die Empfänger solcher Tweets in der Regel dem ihnen bekannten Absender vertrauen. Sollte der Anwender von einem Bekannten eine solche Nachricht erhalten, so ist dessen Benutzerkonto mit großer Wahrscheinlichkeit kompromittiert worden.

Als Gegenmaßnahme dient hier nur der gesunde Menschenverstand (warum sollte etwa ein deutschsprachiger Kontakt eine solche Frage auf Englisch stellen?) und eine gute Portion Vorsicht.

Neues um Google Picasa

Donnerstag, 25. Februar 2010

Googles Bilderdienst Picasa wartet mit Neuerungen auf. So wurde eine Sicherheitslücke geschlossen, auf die der Sicherheitsdienstleister Secunia hingewiesen hatte und bei der durch präparierte JPEG-Bilder Windows-Rechner kompromittiert werden könnten. Allerdings gibt es keine Hinweise darauf, dass diese Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt worden wäre. Empfehlenswert ist somit ein Update auf die neuste Version.

Ein Update lohnt sich außerdem noch aus einem weiteren Grund: Ab der aktuellen Version 3.6 ist der Foto-Hosting-Dienst von Google auch in deutscher Sprache verfügbar. Neu  hinzugekommen sind dann auch die Funktionen zum Namens-Tagging und Geo-Tagging von Fotos.

Twitter-Hauptsprachen

Donnerstag, 25. Februar 2010

Die halbe Welt spricht Englisch, so heißt es – und beim Mikroblogging-Dienst Twitter scheint dies tatsächlich der Fall zu sein. Zu diesem Schluss kommt jedenfalls das französische Unternehmen Semiocast in einer Studie. Das Material hierfür waren die Tweets welche zwischen dem 8.-10.02.2010 getwittert worden waren.

Laut den Ergebnissen ist die Hälfte der Beiträge des Mikrobloggingdienstes in Englisch verfasst, damit ist das Englische nach wie vor die vorherrschende Sprache auf Twitter. Mit deutlichen 14 Prozent ist die zweithäufigste Sprache aller Tweets das Japanische gefolgt vom Portugiesischen auf Platz drei.

Die Plätze sechs bis acht werden von europäischen Sprachen belegt, worunter sich neben Deutsch auch Italienisch und Niederländisch finden.

YouTube mit Altbrowsersperre ab März

Mittwoch, 24. Februar 2010

YouTube will ab sofort Nutzer durch einen Warnhinweis zur Aktualisierung ihres Browsers bewegen. Das geschieht jedoch nicht, um die Sicherheit der YouTube-Nutzer zu erhöhen. Vielmehr stellt das Videoportal zum 13. März 2010 die Unterstützung für ältere Browsertypen ein.

Dabei handelt es sich um Versionen des Microsoft Internet Explorer vor IE 7, den Mozilla Firefox unterhalb der Version 3.0, sowie Versionen des Google Chrome vor 4.0 und Apple Safari vor 3.0 Anwender die YouTube mit älteren Browsern aufrufen, erhalten den oben genannten Warnhinweis.

Zwar ist das Abspielen von Videos auch mit diesen weiterhin möglich, allerdings kann es aufgrund der Weiterentwicklung bei anderen Funktionen im Angebot von YouTube Probleme geben. Praktischerweise werden dem Benutzer aber auch gleich die aktuellsten Versionen der oben genannten Browser zum Download präsentiert.

Angriff auf Intel bestätigt

Mittwoch, 24. Februar 2010

Im selben Zeitraum wie der Google-Angriff der bereits seit mehreren Wochen durch die Medien schwirrt, hat es auch auf die IT-Infrastruktur von Intel Angriffe gegeben.

Allerdings war in diesem Fall, nach Aussage des Intel-Sprechers Chuck Mulloy, der Angriff allem Anschein nach nicht erfolgreich, da kein Diebstahl oder Manipulation an urheberrechtlich geschütztem Material erkennbar gewesen sei.Außerdem bestehe allem Anschein nach kein kausaler Zusammenhang zwischen dem versuchten Intel-Einbruch und den zeitnah stattgefundenen Angriffen auf Google und andere Unternehmen. Lediglich Zeitpunkt und Professionalität würden Gemeinsamkeiten darstellen-

Etwas lakonisch wird bei Intel das Fazit gezogen, Cyber-Attacken auf Unternehmen würden eben stattfinden, es gelte eben darauf entsprechend vorbereitet zu sein, da sich diese nun mal nicht verhindern ließen und bisweilen täglich erfolgen. Kein Grund zur Panik also.

Der Angriff auf Intel war erst durch ein Schreiben an die Börsenaufsicht öffentlich bestätigt worden. Entsprechende Berichte müssen standardmäßig bei ungewöhnlichen Vorfällen eingereicht werden.

Yahoo integriert Twitter

Mittwoch, 24. Februar 2010

Nachdem sich Yahoo! erst vergangenes Jahr eine Zusammenarbeit mit Facebook gesichert und eine Verknüpfung des sozialen Netzwerks mit den eigenen Diensten geschaffen hatte, bewegt sich das Unternehmen nun mit einem weiteren Schritt weiter in Richtung Web 2.0

Durch die Echtzeit-Integration des Mikrobloggingdiensts Twitter folgt man den Vorgaben des Marktführers Google der bereits die Twitter-Funktion unter anderem in seiner Suchmaschine anbietet.

Yahoo! seinerseits will nun im Laufe des Jahres  seinen Nutzern Twitter weltweit zur Verfügung stellen, in den USA ist die Echtzeitintegration bereits angelaufen. Einzige Voraussetzung zum Verfassen von Tweets direkt aus Yahoo! heraus ist eine kostenlose Yahoo!-ID.