Archiv für die Kategorie ‘Unternehmen’

Geldstrafe für eBay-Pushing

Dienstag, 06. Juli 2010

Die scheinbare Anonymität des Internets legt es nahe: Warum sollte man sich bei einem Auktionshaus wie eBay nicht selbst pushen, indem man mit weiteren Accounts steigert und so den Preis für das Produkt künstlich in die Höhe treibt?

Die Idee scheint verführerisch – doch das Ganze kann unangenehme Konsequenzen haben. Das musste auch ein 37-jähriger Brite erfahren, der mit einem Zweitaccount Lockvogelangebote erstellte.

Durch eine Beschwerde wurde die britische Verbraucherschutzbehörde aktiv und deckte den Betrug auf. Möglich war dies, da er identische Kontaktdaten für beide Konten genutzt und sich jeweils mit der gleichen IP eingeloggt hatte.

Konsequenz für den geständigen Betrüger, dessen Machenschaften nicht nur die AGB von eBay verletzen, sondern auch juristisch illegal sind: Eine Geldstrafe in Höhe von 5000 Britischen Pfund (rund 6000 Euro) sowie  250 Stunden gemeinnützige Arbeit.

Buch lesbarer als Ebooks

Montag, 05. Juli 2010

Der dänische Usability-Experte Jakob Nielsen war einige Zeit für seine nicht besonders ausgeprägte Liebe zu E-Books bekannt und auch wenn sich diese Einstellung einigermaßen relativiert hat, so dürften ihn seine neusten Forschunsgergebnisse freuen.

Eine neue Studie von Nielsen mit dem Titel “iPad and Kindle Reading Speeds” (Lesegeschwindigkeit von iPad und Kindle, unter diesem Link auf Englisch zu lesen) zeigt nämlich, dass die effektivste Art einen Text zu lesen, immer noch das klassische, gedruckte Buch ist.

Im Vergleich zum Buch benötigten die Leser bei der Nutzung des Apple iPad 6,2 Prozent länger um den Text zu lesen, Benutzer die Amazons Kindle für denselben Text verwendeten, benötigten sogar 10,7 Prozent länger als ein Buchleser.

Dennoch wird betont, dass diese Zahlen keineswegs als Leistungsbeurteilung der Produkte zu interpretieren seien, generalisierte Angaben, dass ein Lesegerät dem anderen überlegen sei können daraus nicht abgeleitet werden, da die Differenz der beiden Wert statistisch nicht genug Signifikanz aufweist.

Das Ergebnis der Studie ist jedoch deutlich: Auch wenn es bequemer sein mag, ein flaches elektronisches Gerät zu transportieren als Bücher oder Zeitungen mit sich herumzuschleppen – wer Zeit sparen will, sollte definitiv weiterhin zu Printmedien greifen.

YouTube Lücke behoben

Montag, 05. Juli 2010

Google berichtete am gestrigen Sonntag von einer Cross-Site-Scripting Lücke in der Kommentarfunktion des Videoportals YouTube, die von bislang unbekannten Kriminellen durch Einbindung von HTML Code aktiv ausgenutzt worden war.

Google reagierte auf entsprechende Hinweis relativ schnell, bereits nach einer Stunde sei die Kommentarfunktion aus Sicherheitsgründen vorübergehend deaktiviert, die eigentliche Sicherheitslücke dann nach insgesamt zwei Stunden erfolgreich geschlossen worden, diese werde jedoch noch analysiert um vergleichbaren Angriffen in Zukunft besser begegnen zu können.

Hauptangriffsziel HTML-Injections waren Videos des US-Teenie-Idols Justin Bieber. Das CSS-Leck war dazu genutzt worden, die Benutzer mit Popups zu belästigen, die sowohl verschiedene Texte (unter anderem Beleidigungen gegen die Person des Sängers) als auch Links zu pornographischen enthielten.

Ob die verlinkten Seiten mit Malware präpariert sind und ob es bereits Berichte über kompromittierte Rechner gibt, ist bislang nicht bekannt.

Abschließend beruhigte Google seine Nutzer – zwar wäre es technisch möglich gewesen auch Authentifizierungscookies auszulesen und so an Zugangsdaten der Benutzer zu gelangen, allerdings sei dies nicht geschehen, auch sei der Zugriff auf Google-Konten nicht möglich gewesen.

Dennoch ist ein Aus- und erneutes Einloggen empfehlenswert, Einzelne berichten auch davon, bereits ausgeloggt worden zu sein.

viagra

Singulair

Amazon bietet Lebensmittel an

Donnerstag, 01. Juli 2010

Der Online-Versandhändler Amazon der bislang vor allem für den Versand von Büchern bekannt war, hat nun auch in seinen Deutschland-Dienst Lebensmittel in sein Angebot aufgenommen. In den USA existiert das entsprechende Angebot bereits seit 2006.

In 25 Kategorien kann der deutsche Kunde künftig 35.000 Produkte ordern – und das zu den Standard-Lieferbedingungen von Amazon.

Besonders komfortabel ist dabei die umfangreiche Filterfunktion: Zu den Kriterien die zur Produktsuche genutzt werden können gehören unter anderem ob das Lebensmittel vegetarisch, vegan, Bio, Fairtrade, koscher, gluten- oder lactosefrei ist.

Plugin-Sicherheitspläne für Chrome

Mittwoch, 30. Juni 2010

Google arbeitet seit einiger Zeit besonders an der Sicherheit seines Browsers Google Chrome und versucht dabei speziell die möglichen Sicherheitsrisiken von Plugins zu minimieren.

Neben automatischen Updates zur Erhöhung der Sicherheit, soll es künftig auch eine Funktion geben, welche die Ausführung von veralteten und damit riskanten Plugins verhindert.

Die gezielte Deaktivierung von Plugins durch den Benutzer ist bereits jetzt durch entsprechende Änderungen in der about:config möglich.

YouTube favorisiert Flash

Mittwoch, 30. Juni 2010

Google will Flash als Videostandard durch die Förderung von HTML5 als Alternative langfristig ersetzen, gleichzeitig betont die Tochterfirma YouTube jedoch, man werde aufgrund technischer Vorteile zwar eine HTML5-Alternative anbieten, allerdings weiterhin auf Flash als Standard setzen.

Funktionen wie die Überblendung von Inhalten (etwa für Untertitel) die Einbindung in andere Webseiten, sowie die Unterstützung von Videochats und DRM seien bei HTML5 (noch) nicht gegeben.

Aus diesem Grund werde es weiterhin ein nebeneinander zwischen HTML5 und Flash auf der Videoplattform geben, Flash werde aufgrund seiner Möglichkeiten jedoch weiterhin favorisiert.

Frozen

cheap Trental

Deutsche Passwortmüdigkeit

Montag, 28. Juni 2010

Die BITKOM hat in einer neuen Forsa-Umfrage rund 1000 Internetnutzer ab 14 Jahre zum Umgang mit Passwörtern befragen lassen und die Ergebnisse zusammengefasst.

An dieser Stelle werden der Übersichtlichkeit wegen nur die reinen Zahlen genannt, mehr Informationen gibt es in der Pressemeldung auf der Bitkom-Webseite zur Passwort-Umfrage in Deutschland. Dort steht auch eine PDF-Datei mit dem Inhalt der Pressemeldung zur Verfügung.

Neben der Erstellung sicherer Passwörter ist der Wechsel derselben die wichtigste Maßnahme um den Schutz durch diese zu erhalten. Doch leider sind die deutschen Internetnutzer dabei alles andere als konsequent:

  • 41% ändern es nie
  • 11% ändern es jährlich
  • 9% ändern es quartalsweise,
  • 8% ändern es alle paar Jahre
  • 7% ändern es monatlich
  • 6% ändern es halbjährlich

Jeder Hundertste gab an, er würde sein Passwort wöchentlich wechseln.

Dabei lassen sich zum einen geschlechtsspezifische Unterschiede feststellen die sich wie folgt zusammenfassen lassen: Frauen sind unvorsichtiger als Männer

  • 45% der Frauen wechseln ihr Passwort nie (Männer 38%)
  • 12% der Frauen wechseln ihr Passwort quartalsweise (Männer 24%)

Zum anderen gibt es auch altersabhängige Unterschiede bei der sicheren Verwendung von Passwörtern.

  • 27% der Jugendlichen und jungen Erwachsenen bis 29 Jahre ändern ihre Passwörter zumindest quartalsweise
  • 4% der Senioren über 60 Jahre ändern pro Quartal die Passwörter

Detailliere Informationen bietet wie eingangs gesagt die Webseite der Bitkom.

Neues von Google

Donnerstag, 24. Juni 2010

Google ist wieder einmal sehr rührig und so gibt es gleich mehrere Dinge zu berichten – so etwa die Neuerungen bei Google Maps.

Es gibt es nun deutliche Detailverbesserung des Kartenmaterials von Googler Maps. Die vom Unternehmen vorgelegten Beispiele zeigen diesen Unterschied sehr deutlich.

Doch Google weist nicht nur deutlicher den Weg, sondern rührt zusätzlich noch die Werbetrommel für den Webstandard HTML5. Zu diesem Zweck wurde nun die englischsprachige Promotions-Webseite “HTML5 Rocks” vorgestellt.

Zwar ist die Webseite für Googles Browser Chrome optimiert, so dass etwa mit dem Firefox nicht alle gezeigten Elemente fehlerfrei funktionieren – die Demonstrationen wissen dennoch zu überzeugen.

Googles Etappensieg im Viacom-Prozess

Donnerstag, 24. Juni 2010

Im seit 2007 laufenden Rechtsstreit zwischen Google, als Eigentümer des Videoportals YouTube und dem Medienkonzern Viacom, zu dem unter anderem der Musiksender MTV gehört, ist es nach jahrelangem hin und her zumindest zu einem Etappensieg gekommen.

Ein US-Gericht wies die Klage von Viacom, Google sei nicht ausreichend gegen den Upload urheberrechtlich geschützten Materials vorgegangen. Als Begründung für das Urteil führte das Gericht den “Digital Millenium Copyright Act” (DMCA) an, der bei Kooperation mit den Rechteinhabern und der zeitnahen Löschung des Materials, die Straffreiheit des Anbieters garantiert.

Beinahe unnötig zu erwähnen, dass Viacom Berufung einlegen will, um die geforderte Schadensersatzleistung in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar einzuklagen. ;)

Vorstellung des YouTube Video Editors

Donnerstag, 17. Juni 2010

Es gibt immer wieder kleinere Dinge an den Videos auf Googles Videoportal YouTube zu bemängeln. So ist es etwa sehr ärgerlich bei der Aufnahme eines privaten Live-Auftritts, zwar das völlig unwichtige Jubeln der Fans am Anfang zu hören, durch die beschränkte Länge der YouTube-Clips jedoch das Ende des Songs nicht mehr geboten zu bekommen.

Lösung bietet hier das Schneiden des Videos, allerdings trauen sich viele Nutzer dies nicht zu, wollen kein weiteres Programm auf ihrem Rechner installieren, oder sind schlichtweg zu faul, sich mit den bestehenden Möglichkeiten vertraut zu machen.

Hier setzt nun YouTube mit einer neuen Funktion an, die sich bereits im Testtube-Bereich ausprobieren lässt – der YouTube Video-Editor. So wird es künftig möglich sein, ohne Installation und mit einer einfach gestalteten Oberfläche, unkomplizierte  Videoschnitte, etwa zu Beginn und Ende eines Videos durchführen zu können.

Darüber hinaus lassen sich mehrere Einzelvideos zusammenfügen. Dieses Feature bietet sich etwa bei sehr kurzen Videos, wie sie oft mit Mobiltelefonen aufgenommen wurden an.

Schließlich lässt sich das bearbeitete Werk auch mit einer neuen Tonspur bzw. einem Soundtrack unterlegen. YouTube stellt dafür in einer Medienbibliothek bereits zahlreiche vorgefertigte Stücke und Sounds zur Verfügung.

Einen ersten Eindruck bietet die recht schräge Video-Einleitung zum YouTube Video Editor, die auch ohne Englischkenntnisse praktisch selbsterklärend ist.