Archiv für die Kategorie ‘SEO’

MSNBot wird BingBot

Mittwoch, 30. Juni 2010

Microsoft macht einen weiteren Schritt weg von der alten MSN Suche, hin zu seiner modernen Suchmaschine Bing, indem das Unternehmen den bisherigen MSNBot in Rente schickt.

An seiner Stelle wird künftig der User Agent des BingBots in den Serverlogs erscheinen und auch die angaben des HTTP-Headers werden sich ändern.

Diese Änderungen sollen am 1. Oktober 2010 in Kraft treten, wie dass Unternehmen im Bing-Blog Artikel zur Bot-Änderung bekannt gab.

Der neue User Agent sieht wie folgt aus:

  • Mozilla/5.0 (compatible; bingbot/2.0 +http://www.bing.com/bingbot.htm)

Der HTTP-Header wird seine bisherige Bezeichnung

  • From: msnbot(at)microsoft.com

verlieren, stattdessen wird er künftig

  • From: bingbot(at)microsoft.com

lauten.

Im übrigen sind Anpassungen der robots.txt nicht erforderlich, da der BingBot auch den bisherigen MSNBot-Regeln Folge leistet.

Innopran Xl

Google-Ranking durch Ladegeschwindigkeit

Donnerstag, 03. Dezember 2009

Eine wichtige Neuigkeit für alle Webmaster und SEO-Experten kommt von Google: Die Suchmaschine will in Zukunft auch die Ladegeschwindigkeit einer Webseite als Rankingfaktor berücksichtigen.

Um diesen Plänen auch Rechnung zu tragen erweitert Google die Webmaster Tools um eine Funktion zur statistischen Auswertung der Ladegeschwindigkeit der eigenen Webseite aus Nutzersicht, die sich aktuell jedoch noch im experimentellen Stadium findet.

Die Vergleichsdaten anderer Seiten ermittelt Google dabei über die Google Toolbar, soweit der Benutzer der Datenübermittlung zugestimmt hat. Sollte die Anzahl der Daten dabei kein relevantes Maß erreichen, erfolgt auch keine Anzeige der Auswertung.

Welche Vorteile bietet nun Googles neue Funktion? Zum einen profitieren natürlich Benutzer mobiler Endgeräte ebenso wie Personen die veraltete Hardware verwenden müssen.

Auch dürfte sich das globale Webdesign somit eher in Richtung “schmaler und schlanker” entwickeln, was allerdings natürlich nicht zwangsläufig mit gutem Design, etwa in Sachen Farbwahl einhergehen muss.

Nachteile
wird diese Entscheidung von Google für Seiten mit sich bringen, die beispielsweise illustrierte Schritt-für-Schritt Anleitungen oder sogar Video-Tutorials anbieten und aus diesem Grund deutlich umfangreicher ausfallen als ein durchschnittlicher Blog.

Sollte eine entsprechende Seite noch nicht über einen großen Bekanntheitsgrad verfügen, könnte es leicht geschehen, dass sie durch Google mit einer schlechteren Platzierung in den Suchergebnissen bestraft wird.

Pagerank-Update vor Halloween

Freitag, 30. Oktober 2009

Es scheint, als hätte Google es unbedingt noch in den Oktober quetschen wollen, und so ist es nun da: das vierte Updates von Googles PageRank im Oktober 2009.

Was hat sich geändert? Nun, im Wesentlichen muss das jeder Webmaster selbst wissen: Wo stand die eigene Domain vorher und welchen PageRank hat sie nun?

Falls der PR gestiegen oder gar gefallen ist, gilt es die Gründe dafür zu ermitteln. Gab es größere Umstrukturierungsmaßnahmen an der Seite, Aktualisierungen, oder wurde zwischenzeitlich ein (un-)vorteilhafter Linkpartner gefunden?

Ob das Update nun ein vorgezogener gruseliger Halloween-Horror geworden ist, oder eine freudvolle Einleitung in den November – mit den richtigen Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung (SEO) lässt sich so manche Verbesserung bewerkstelligen.

Sedo bietet kostenlose Domainbewertung

Donnerstag, 27. August 2009

Wer den ungefähren Wert einer seiner Domains feststellen wollte, musste bislang oft auf kostenpflichtige Gutachten zurückgreifen und in der Tat macht dies bei besonders hochwertigen Domains als beglaubigter Nachweis immer noch durchaus Sinn.

Alle anderen dürften sich für das neuste Angebot des Domainhändlers Sedo interessieren:

Das Unternehmen stellt ab sofort ein Domain-Bewertungstool zur kostenfreien Nutzung bereit. Als Berechnungsgrundlage für den Schätzwert dient die Sedo-Preisdatenbank.

Aus diesem Grund ist die Berechnung und ihre Ausgangswerte für den Kunden wesentlich transparenter, da er nachvollziehen kann, welche Daten jeweils genutzt werden.

Intention von Sedo zur Bereitstellung des Dienstes ist es, die Inhaber von Domains zur Verwendung von Festpreisen zu animieren.

Bing SEO

Freitag, 14. August 2009

In Anbetracht der Tatsache, dass sich durch die verstärkte Präsenz von Microsofts Suchmaschine Bing neben der bisherigen Konzentration auf Google auch einige Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung für Bing lohnen könnten, ist es für jeden SEO-Experten von Interesse die Kriterien zu kennen, anhand derer Bing die Webseiten beurteilt und welche Elemente dabei von besonderem Interesse sind.

  1. Bing mag Keywords

    Im Gegenteil zu Google und den meisten anderen Suchmaschinen, die auch auf versehentliches Keyword-Stuffing in Texten allergisch reagieren und die Seite abstrafen, scheint Bing eine Vorliebe für Artikel mit zahlreichen Keywords zu haben.

    Daher ist es für Bing-SEO besonders wichtig, sowohl den Titel des Artikels als auch die ersten Sätze und gesamten oberen Teil des Textes keywordreich zu verfassen.

  2. Bing mag Inhalte

    Weder überraschend noch neu ist die Tatsache dass Bing, ebenso wie jede andere Suchmaschine, reichhaltigen Content positiv beurteilt. Daher ist ausreichend Textmaterial wichtig, will man bei Bing gute Platzierungen erreichen.

    Bing schätzt besonders lange Artikel und bewertet diese höher als vergleichsweise kurze. Soll auf der Webseite selbst nicht zu viel Text stehen, wird häufig die Einbindung eines Blogs empfohlen.

    Da Blog-Postings aber auch sehr kurz ausfallen können lohnt sich dies nur, wenn ausreichend Zeit vorhanden ist um regelmäßig lange Artikel (mehr als 300 Wörter) zu verfassen.

  3. Bing mag es antik

    Microsofts Suchmaschine hat ein deutliches Faible für etablierte Webseiten mit bereits lang existierenden Domains. Das mag zusammen mit dem vorangegangenen Punkt einer der Gründe sein, weshalb Bing im Gegensatz zu Google, Blogs nicht auf den ersten Seiten präsentiert.

    Dazu gehört selbstverständlich auch, die URLs sauber zu halten, so dass sie nicht nachträglich verändert werden müssen, sondern beständig bleiben.

  4. Bing und die Webseite

    Voraussetzung für die Wirksamkeit der bereits genannten Schritte ist selbstverständlich, zunächst einmal von Bing überhaupt indexiert zu werden.Trotz des Namenswechsels heißt der betreffende Crawler immer noch MsnBot, nach ihm gilt es also in den Logs Ausschau zu halten. Sollte keine zeitnahe Indexierung durch den Bot erfolgen, ist manuelle Arbeit nötig und der Betreiber muss selbst die eigene Webseite in Bing eintragen.

Schlusswort: Egal ob es sich um Google, Bing oder eine andere Suchmaschine handelt: Mit umfangreichem, aktuell gehaltenen hochwertigen Content, validem Quelltext und ansprechendem Design ist man sowohl für Suchmaschinen auch für menschliche Besucher attraktiv.

Sanfte Landung für gutes Ranking

Donnerstag, 30. Juli 2009

Nicht nur Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing werden als relevant für den Erfolg der eigenen Webpräsenz angesehen, sondern auch andere Faktoren, die der durchschnittliche Betreiber eines kommerziellen Webseite nicht unbedingt berücksichtigen würde. Allerdings werden auch viele Elemente in ihrer Bedeutung für erfolgreiches Marketing überschätzt.

Hinweise darauf bieten auch die Ergebnisse der Umfrage mit dem poetischen Namen “Trend und Prozent”, die vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) veröffentlicht wurde und in die über 100 Fragebögen unter aderem von Unternehmen mit den Schwerpunkten Onlinewerbung/Vermarktung/Handel einflossen.

Befragt nach der Relevanz verschiedener Maßnahmen gaben erwartungsgemäß 4,1 Prozent Suchmaschinenoptimierung/ Suchmaschinenmarketing (SEO/SEM) als eine der wichtigsten Kriterien an.

Ebenfalls von Bedeutung sind zunehmend die Social Media in Form von Bewertungen in Blogs (3,9%), als Vertrauensmaßnahme förderlich angesehen sind Gütesiegel (3,5%).

Die größte Bedeutung bei der Steigerung des Abverkaufs im E-Commerce wird jedoch der Optimierung von Landing-Pages zugemessen (4,6%).

Bisher übliche Maßnahmen wie Affiliateprogramme wurden dagegen als vergleichsweise unwichtig angesehen (3,1%) als wenig wirksam galten bei den befragten Display-Werbung (2,7%) und In-Text-Advertising (2,1%).

Video-Werbung kommt an.

Dienstag, 28. Juli 2009

Blinkende Werbebanner haben ausgedient, Multimedia-Inhalte dagegen im kommen. Das scheint auch die Studie “Erfolgsfaktoren von Online Video Ads” der Forschungsgemeinschaft “Zukunft Digital” zu belegen, die unter anderem im Auftrag des Burda Community Network (BCN), der Plan Net Gruppe sowie Anderer erstellt wurde.

Den Probanden der Studie wurden verschiedene Video-Ads namhafter Hersteller der Lebensmittelbranche , unter anderem auch Coca-Cola und Jägermeister gezeigt. Per Panel-Befragung konnten sie nun die positiven Eigenschaften der Werbung benennen.

Besonders wichtig ist bei Video-Werbung für Benutzer der Humor des gezeigten Angebots (26%), sowie die Möglichkeit das Video vorzuspulen oder anzuhalten (24%).

Dabei handelt es sich um ein Feature, das weder Anzeigen noch Bannerwerbung bieten können und so könnte ein großer Teil der Akzeptanz von Video-Ads durch den Benutzer vor allem auf der Möglichkeit der einfachen Einflussnahme (spulen bzw. abbrechen des Videos) zurückzuführen ist.

Anklang fand auch, wenn der jeweilige Video-Clip kürzer als ein einzelner Werbespot war (20%). Der Unterschied zwischen einem Video-Clip und einem TV-Werbeblock war jedoch das unwichtigste Bewertungskriterium (3%)

Übrige Angaben denen eher mäßige Bedeutung beigemessen wurden, waren die freie Verfügbarkeit (12%) interessanter Inhalt, im Vergleich zum Fernsehen (8%) und, für Werbende erst einmal ernüchternd die Möglichkeit Informationen über das produkt zu erhalten (9%)

Doch auch wenn gerade einmal neun Prozent die unmittelbare Produktinformation durch die Video-Ads schätzen – mit entsprechend pfiffigen viralen Werbespots lassen sich Bekanntheit und Popularität des Produkts und dessen Unternehmens steigern.

Verweilen ist seliger denn Klicken

Dienstag, 28. Juli 2009

Jeder ernsthafte Webmaster weiß es bereits seit langem und jeder professionelle SEO-Dienstleiter ebenfalls: Während besonders private Webseiten es nach wie vor oft nur auf hohe Klickraten und Unique Visitors abgesehen haben, ist das Ziel für die oben genannte Gruppe mittlerweile ein anderes: Möglichst ausgewogene Verweildauer.

Zwischenzeitlich ist Online-Anbietern auch die kommerzielle Wichtigkeit der Verweildauer bewusst geworden, denn kein Unternehmen ist in der Lage Gewinne zu erzielen, wenn die Interaktion des Besuchers lediglich aus Aufrufen und sofortigen Verlassen der Webseite besteht.

Nun scheint in einer weiteren Marketing-Welle die Verweildauer zu einem immer größeren Kriterium zu werden. Dies liegt unter anderem an multimedialen Inhalten und Bewegtbildern, welche die Aufmerksamkeit des potentiellen Kunden nicht nur kurzzeitig wecken (wie die mittlerweile weitgehend aus der Mode gekommenen blinkenden Banner) sondern ihn zum längerfristigen bleiben animieren sollen.

Darüber hinaus sind Werbungen mit Videoinhalten zunehmend effektiver in der Kundengewinnung, auch wenn kein sofortiger Klick auf das entsprechende Angebot erfolgt.

Damit ist es aller Wahrscheinlichkeit nach nur eine Frage der Zeit, bis die Verweildauer der Nutzer ein wichtigeres Kriterium für erfolgreiche Werbekampagnen ist, als die reine Klickrate statischer Anzeigen oder Angebote.

Keine Angst vor dem Trustrank

Dienstag, 28. Juli 2009

Praktisch jedem Webseitenbetreiber und SEO-Praktiker ist der Google Pagerank ein Begriff. Anders sieht es bisher beim Google Trustrank aus. Lange Zeit lediglich für pure Fantasie oder zumindest für Spekulation gehalten, erregte er erstmals Aufsehen, als sich Google den Begriff als Trademark schützen ließ.

Neben der Relevanz (Page Rank) scheint Google auch verstärkt auf den Grad der Vertrauenswürdigkeit einer Seite (Trustrank) zu achten. Das ist jedoch kein Grund sich graue Haare wachsen zu lassen – die üblichen Kriterien wie das Alter der Domain und die Aktualisierungsrate, sowie Anzahl und Qualität der Links bleiben weiterhin bestehen und ähnlich wie bei anderen Maßstäben, erfüllt so manch gute Webseite eine ganze Reihe dieser Kriterien, ohne jemals auf diese hin optimiert worden zu sein.

MyVideo goes TV

Dienstag, 28. Juli 2009

Wer sich und sein Angebot ansprechend präsentieren will kommt neben einer Webseite mit ansprechender und professioneller grafischer Gestaltung nicht mehr lange um multimediale Inhalte herum. Längst haben Unternehmen Video-Portale wie YouTube für ihre Marketing-Zwecke und zur Selbstdarstellung entdeckt doch immer geht es noch einen Schritt weiter.

Während YouTube einerseits zunehmend mit HD-Videos und größerem Speicherplatz für Videos Punkte sammelt, gleichzeitig jedoch die maximale Videolänge nicht ändert, geht Konkurrent MyVideo einen anderen Weg.

MyVideo ist ab sofort per Net-TV auf den 8000er und 9000er Modellen der Philips LCD-TV zu sehen. Ist die einzige entsprechende Voraussetzung – ein ausreichend schneller Internetanschluss – gegeben, so kann der Kunde zunächst nur eine Auswahl der besten Videos der jeweiligen Kategorie auf der Seite MyVideo.de auf komfortable Weise in hoher Auflösung und guter Qualität genießen.

Somit stehen auch  Webmastern und besonders ihren Kunden aus dem Unternehmensbereich neue Möglichkeiten der Präsentation offen, oder wie es der Leiter der Marketing- und Kommunikationsabteilung der Media-Agentur Magic Internet formulierte: „Wir freuen uns, gemeinsam mit Philips neue Zielgruppen zu erreichen (…) Dadurch ist es nun jedem möglich, ein TV-Star zu werden“.