Archiv für die Kategorie ‘Internet’

Update gegen übereifrigen Firefox

Montag, 28. Juni 2010

Viel beachtet und lang erwartet, war mit der Version 3.6.4. des Browsers Mozilla Firefox die Funktion der “Out of Process Plugins” eingeführt worden, deren Funktion zur Verhinderung von Browserabstürzen (”Crash Protection“) allerdings offenbar zu restriktiv eingestellt worden war, wie sich nun herausstellte.

Um das “Einfrieren” des Plugins zu verhindern, sei der bisherige Wert von 10 Sekunden ungeeignet, da manche Plugins evtl durchaus einmal länger laden, ohne deswegen jedoch abgestürzt zu sein.

Grund genug um eine neue Firefox-Version mit einem Update auf 3.6.6 herauszubringen, bei dem die Toleranzspanne nun 45 Sekunden beträgt, dieser Wert soll künftig weiter optimiert werden, um der Realität des Arbeitsalltags bestmöglich zu entsprechen.

YouTube begeistert mit Vuvuzela-Filter

Donnerstag, 24. Juni 2010

Die Erlösung für alle ernsthaften Fußball-Fans scheint er zu sein – der Vuvuzela-Filter, der auf YouTube künftig das beständige Summen der Instrumente herausfiltern soll und erfreulicherweise bereits voreingestellt ist.

Bedauerlicherweise gibt es die Funktion nicht für alle Fußballvideos, allerdings scheint er, entsprechenden Berichten zufolge, seine Arbeit gut zu machen.

Also dann…viel Fußballvergnügen ohne penetranten Summton. ;)

Neues von Google

Donnerstag, 24. Juni 2010

Google ist wieder einmal sehr rührig und so gibt es gleich mehrere Dinge zu berichten – so etwa die Neuerungen bei Google Maps.

Es gibt es nun deutliche Detailverbesserung des Kartenmaterials von Googler Maps. Die vom Unternehmen vorgelegten Beispiele zeigen diesen Unterschied sehr deutlich.

Doch Google weist nicht nur deutlicher den Weg, sondern rührt zusätzlich noch die Werbetrommel für den Webstandard HTML5. Zu diesem Zweck wurde nun die englischsprachige Promotions-Webseite “HTML5 Rocks” vorgestellt.

Zwar ist die Webseite für Googles Browser Chrome optimiert, so dass etwa mit dem Firefox nicht alle gezeigten Elemente fehlerfrei funktionieren – die Demonstrationen wissen dennoch zu überzeugen.

Googles Etappensieg im Viacom-Prozess

Donnerstag, 24. Juni 2010

Im seit 2007 laufenden Rechtsstreit zwischen Google, als Eigentümer des Videoportals YouTube und dem Medienkonzern Viacom, zu dem unter anderem der Musiksender MTV gehört, ist es nach jahrelangem hin und her zumindest zu einem Etappensieg gekommen.

Ein US-Gericht wies die Klage von Viacom, Google sei nicht ausreichend gegen den Upload urheberrechtlich geschützten Materials vorgegangen. Als Begründung für das Urteil führte das Gericht den “Digital Millenium Copyright Act” (DMCA) an, der bei Kooperation mit den Rechteinhabern und der zeitnahen Löschung des Materials, die Straffreiheit des Anbieters garantiert.

Beinahe unnötig zu erwähnen, dass Viacom Berufung einlegen will, um die geforderte Schadensersatzleistung in Höhe von 1 Milliarde US-Dollar einzuklagen. ;)

Bing Multimedia

Mittwoch, 23. Juni 2010

Microsoft hat seine Suchmaschine Bing nicht lediglich um einige neue Funktionen erweitert, vielmehr mausert sich die Suche auch zunehmend zu einer Art Multimediacenter.

So finden sich in der US-Version nun eine Videospiel-Datenbank mit Informationen, Tipps und Tricks, sowie etwa 100 “Casual Games” die man den Benutzern als Alternative zu Spielen aus zweifelhaften Quellen anbietet.

Für US-Nutzer der Suchmaschine bietet das neue Feature Bing Movies nicht nur eine einfache Programmzeitschrift, vielmehr gibt es ein TV-Serien-Archiv in dem man die entsprechenden Folgen und Episoden ansehen kann (teilweise sogar hochauflösend).

Es bleibt also spannend, wie sich Bing auch für europäische Nutzer entwickeln mag.

Firefox-Update setzt Neuerungen um

Mittwoch, 23. Juni 2010

Obwohl der Versionsnummernsprung nichts großes verheißt – das Update von Firefox 3.6.3 auf 3.6.4 setzt eines der lang erwarteten Features um.

Mit der aktuellen Version unterstützt der Browser nun die “Out of process Plugins” (OOPP). Durch die Trennung von Plugin-Prozessen und dem sonstigen Browser, soll die Funktionsfähigkeit des Firefox auch bei Problemen mit Plugins wie etwa Adobe Flash oder Apple Quicktime erhalten bleiben. Durch erneutes Laden des betroffenen Tabs kann das Plugin wieder aktiviert werden.

Dennoch weist auch die neuste Firefox-Version Mängel auf, zumal noch nicht klar ist, wie sich das OOPP bewähren wird. Zwar wurden beim Update insgesamt sieben kritische Sicherheitslücken geschlossen – eine Schwachstelle die mindestens bereits seit Dezember 2009 bekannt ist, bleibt jedoch entgegen entsprechenden Erwartungen weiterhin ungefixt.

Microsofts Bingwerbung spendet für Retweet

Mittwoch, 23. Juni 2010

Dass man nützliche Online-Angebote auch mit dem Pfadfinder-Motto “jeden Tag eine gute Tat” verbinden kann – für diese Ansicht sprechen verschiedene Dienste, von denen einer der bekanntesten die “Öko-Suchmaschine” Ecosia sein dürfte.

Dieses Konzept lässt sich außerdem hervorragend für die Eigenwerbung nutzen, wie jetzt erneut durch Microsoft gezeigt wurde.

Der Softwareriese aus Redmond erklärte, man werde für jeden erfolgten Retweet einer bestimmten Meldung 10 Dollar in ein vom bekannten US-Moderator Larry King unterstütztes Hilfsprojekt gegen die aktuelle BP-Ölpest einzahlen.

Was dabei die Werbung angeht: Selbstverständlich findet sich auch ein Link zu Microsofts Suchmaschine Bing im Tweet. ;)

Hack israelischer Twitter-Accounts

Dienstag, 22. Juni 2010

Das politische und religiöse Extreme auch vor dem Internet nicht halt machen ist bekannt und auch wenn das Netz keineswegs ein einziger Morast aus moralisch und rechtlich zweifelhaften Inhalten ist, wie oft vermittelt wird, so muss jedoch auch eingestanden werden, dass neben demokratischem Netzaktivismus auch andere Aktionen stattfinden.

Im aktuellen Fall wird es wohl die einseitige Berichterstattung über die vermeintliche Hilfslieferung in den Gaza-Streifen gewesen sein, welche zu einem Hack mehrerer Twitter-Accounts führte. Die Vermutung eines politischen Hintergrunds liegt nahe, da sich eine türkische Gruppe zum Angriff bekannte und ersten Informationen zufolge vor allem israelische Nutzerkonten betroffen sein sollen.

Auf welche Art der Angriff ausgeführt wurde, ist bislang noch unklar.

US-Gründe für Internetüberwachung

Montag, 21. Juni 2010

Dass internationale Vorstellungen von Umfang und Art des Datenschutzes stark voneinander abweichen können ist nichts neues, ein aktueller Fall verdeutlicht dies jedoch noch einmal.

Während hierzulande die Serverkapazitäten von Google und der dort gespeicherten Daten durchaus kritisch gesehen werden und immer mehr Stellen juristische Schritte gegen Projekte von Google Streetview androhen, sieht die Situation in den USA anders aus.

Dort geht es jedoch nicht um Server oder Webspace, sondern um andere Szenarien. So erklärte die Ministerin des Department of Homeland Security, Janet Napolitano in einer Rede, das Internet bedürfe stärkerer Überwachung.

Als Begründung führt die Heimatschutz-Ministerin den Umstand an, dass zunehmend mehr Mitglieder terroristischer Netzwerke bereits innerhalb der USA angeworben würden und zwar hauptsächlich über das Internet.

Die Überwachung des Internets sei somit notwendig um die Sicherheit im Inneren der USA zu schützen, hatten sich doch bislang die meisten Maßnahmen der Terrorabwehr vor allem auf eine von außen kommende Bedrohung gerichtet.

Zwar betonte sie, eine Erhöhung der Sicherheit der Bürger müsse nicht zwangsläufig mit Einschnitten in der Privatsphäre und der Verletzung von Persönlichkeitsrechten einhergehen – angesichts diverser Anti-Terror-Gesetze der vorigen US-Regierung darf man die Dauerhaftigkeit der Richtigkeit solcher Aussagen durchaus bezweifeln.

US-Sorgen über ICQ-Kriminelle in Russland

Donnerstag, 17. Juni 2010

Zwar ist der eiserne Vorhang gefallen – besonders Diskrepanzen zwischen den USA und Russland bestehen jedoch weiterhin, was auch für das Internet und themenverwandte Gebiete wie Raubkopien und Computerkriminalität gilt.

Nun äußern sich US-Strafverfolgungsbehörden besorgt über den Aufkauf des Instant Messaging Dienstes ICQ, der sich bislang im Besitz von America Online (AOL) befand, durch einen russischen Investor.

Durch die mögliche Auslagerung der ICQ-Server nach Russland, ist der Zugriff auf die dort gespeicherten Daten, vor allem die Chat-Protokolle nicht mehr ohne weiteres möglich.

Da nach Angaben der US-Behörden, der Dienst nicht nur in Russland allgemein besonders beliebt ist, sondern angeblich auch eines der meist genutzten Kommunikationsmittel von Kriminellen ist, wird in dem befürchteten Serverumzug ein Sicherheitsrisiko gesehen, dass künftige Ermittlungen der USA  deutlich erschweren wird.